Hans-Werner Franke

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Rundgänge mit der Wärmebildkamera

Am 15.11.2016 fand die Informationsveranstaltung „Thermografie“ als Vorbereitung zu den Rundgängen mit der Wärmebildkamera statt. Etwa 30 Interessenten plus EFZ-ler waren in den großen Sitzungssaal im Rathaus gekommen, um die Vorträge zu hören und darüber zu diskutieren. Die Folien der Vorträge können als pdf-Datei oder mit Animation als pptx-Datei durch klicken auf die Datei heruntergeladen werden:

efz-thermografie-20161115-wp.pdf

gebaeudethermografie-physikalische-grundlagen-4.pdf

gebaeudethermografie-physikalische-grundlagen-4.pptx

efz-thermografische-messtechnik.ppf

efz-thermografische-messtechnik.pptx

dscf3916

Rundgänge mit der Wärmebildkamera

Informationsveranstaltung des Energie-Forums Zorneding zur Thermografie.

EFZ-Mitglieder erläutern die theoretischen Grundlagen,
die Messtechnik und die zu erwartenden Ergebnisse.

Ortsänderung: großer Sitzungssaal im Rathaus Zorneding
Zeit: 15. November 2016 um 19:30 Uhr (bis ca. 21:00 Uhr)

Die Veranstaltung dient zur Vorbereitung der Rundgänge im Winterhalbjahr 2016/17.
Alle Interessenten sind dazu herzlich eingeladen.

Rundgänge mit Wärmebildkamera erst im Winterhalbjahr 2016/17

Wie aus der Ankündigung bereits zu entnehmen war, ist eine Thermografie des Hauses von außen nur bei kalten Nächten, wenn das Haus von innen aufgeheizt wird, sinnvoll und aussagekräftig. Nun ist der Frühling schneller eingetroffen als wir es vor gut 4 Wochen absehen konnten. So müssen wir die Rundgänge mit der Wärmebild-Kamera auf das Winterhalbjahr 2016/17 verschieben. Das Energie-Forum Zorneding plant rechtzeitig vorher eine Informations-Veranstaltung durchzuführen wo Fragen wie, -Was kann ich von der Thermografie meines Hauses erwarten? Wie bereite ich mein Haus für die Messung vor? Wie sieht das Messprotokoll aus und wie interpretiere ich die Messwerte? und viele mehr-, beantwortet werden. Hierzu werden die bereits angemeldeten Interessenten eingeladen. Auch für weitere Anmeldung ist noch Zeit.

 

Rundgänge mit der Wärmebild-Kamera

Die Gemeinde Zorneding stellt dem Energie-Forum Zorneding (EFZ) ihre Wärmebildkamera FLIR E60 bei Bedarf leihweise zur Verfügung. Mitglieder des EFZ haben den Umgang mit dieser Wärmebildkamera erlernt und bieten nun interessierten Hauseigentümern in Zorneding an, ihr Haus auf Wärmelecks zu untersuchen. Das mit der Wärmebildkamera erzeugte Bild, auch Thermografie genannt, zeigt wo Wärmeverluste an Ihrem Gebäude auftreten und wo durch Kenntnis von Schwachstellen oft schon mit einfachen Maßnahmen Abhilfe getroffen werden kann. Ein Betreten der Häuser ist dafür nicht notwendig.                                                         (siehe auch Energie sparen)

Die angebotene Thermografie ersetzt nicht eine umfassende Energieberatung, kann aber ein erster Anstoß sein, sich fachlichen Rat für eine Sanierungsmaßnahme einzuholen oder einfache Maßnahmen selbst in Angriff zu nehmen. Hauseigentümer, die Interesse haben, ihr Haus durch eine thermographische Kamera zu betrachten und danach auch ein kleines Protokoll mit den Wärmebildern per E-Mail als pdf-Datei zu erhalten, sollten sich mit Namen, Adresse, E-Mail-Adresse u. Telefonnummer sowie Alter des Hauses bei einer der Mail-Adressen anmelden:
Hans-Werner Franke, hans-werner.franke@t-online.de oder Wolfgang Poschenrieder, wolfgangposchenrieder@googlemail.com .

Die Rundgänge werden vom EFZ kostenfrei angeboten.

Der Zeitpunkt für die thermische Messung sollte in der kalten Jahreszeit und am besten in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden erfolgen, wenn das Gebäude nicht von der Sonne aufgewärmt ist. Die Interessenten werden gesammelt, eine Runde von 3-4 Hausbesitzern zusammengestellt. Sie erhalten dann kurzfristig Terminvorschläge, die entsprechend der Witterung ausgewählt werden. Deshalb ist es auch sinnvoll gleich bei der Anmeldung einen Wunschtermin (Morgens, Abends, Wochentags oder am Wochenende) anzugeben.

So könnte ein Protokoll Ihres Hauses aussehen: (klicken Sie hier zur größeren Darstellung)

Beispiel-Bericht

Besichtigung der Biogasanlage von Fam. Böhm in Vaterstetten

Auf dem Hof von Familie Böhm in Vaterstetten steht eine Biogasanlage, die eine elektrische Leistung von 290kW in das öffentliche Netzt liefert.
Aus einer früheren, kleineren Anlage ist die heutige halbautomatisch betriebene Anlage entstanden. Vater Alfred Böhm und sein Sohn Johann Böhm führten am 06. 10. 2015 interessierte EFZ-ler durch die Anlage.
Etwa 1000 Arbeitsstunden im Jahr erfordert der laufende Betrieb. Diese Arbeitsleistung wird vorwiegend vom Sohn Johann Böhm erbracht, der durch seine Ausbildung als Landwirt auch als Betriebsleiter der Anlage qualifiziert ist.
Die Beschickung erfolgt aus eigener Hof-Gülle und Silage aus eigenem Anbau sowie aus Zukauf von naheliegenden Bauern.
In einem wärmeisolierten Betonbehälter mit 16m Durchmesser und 6m Höhe, Fermenter genannt, wird das Substrat aus Silage und Gülle eingebracht und stetig von einem Rührwerk in leichter Bewegung gehalten. Unterschiedliche Bakterienstämme zersetzen (fermentieren) das flüssige Substrat. Das erzeugte Gas, vorwiegend Methan, wird freigesetzt und im Dom des Fermenters aufgefangen.
Damit der Gärprozess optimal abläuft, wird die Substratbrühe auf einer Temperatur zwischen 41 und 43°C gehalten. Im angeschlossenen Blockheizkraftwerk steht der Generator zur Stromgewinnung. Mit der Abwärme des Blockheizkraftwerks wird der Fermenter beheizt.
Vergorenes Substrat wird in den noch größeren Nachgärbehälter von 22m Durchmesser durch Rohrleitungen transportiert und abgelagert. Der Gärrest ist als wertvoller Pflanzendünger verwertbar.
Zurzeit erfolgt der Anschluss der Biogasanlage an das neu erstellte Wärmenetz in Vaterstetten, das Ende des Jahres in Betrieb gehen soll. Somit kann überschüssige Wärme aus der Biogasanlage von anderen Verbrauchern genutzt werden.
Das erzeugte Methan ist etwa 25mal so Klimaschädlich wie CO2. Deshalb ist eine dichte Anlage, aus der kein Methan entweicht, sehr wichtig. Dies wird auch regelmäßig von Aufsichtsbehörden, wie dem Bundesumweltamt, überprüft.
Nach gut eineinhalb Stunden endete die Besichtigungstour und wir danken Vater und Sohn Böhm für unseren Wissenszuwachs.

(Siehe auch Beitrag unter Bioenergie)

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Bild 1: Johann Böhm erläutert die Biogasanlage. Teilnehmer von links nach rechts: Wolfgang Poschenrieder, Alfred Böhm, Johann Böhm, Gudrun Pautner, Ulrich Erdmannsdorffer, Bianka Poschenrieder, Hans-Werner Franke

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Bild 2: Gasblasen auf dem Substrat im Fermenter

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Bild 3: Gudrun Pauthner beobachtet den Gärprozess im Fermenter

Bild 5: Generator zur Stromgewinnung aus Biogas

Bild 5: Generator zur Stromgewinnung aus Biogas

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Bild 4: Showtafel zur Erläuterung des Wandlungsprozesses in der Biogasanlage

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Bild 6: Johann Böhm und Wolfgang Poschenrieder