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Herstellung von Benzin frisst viel Energie!

Dieser Betrag beleuchtet, was an fossiler und nuklearer Energie-Erzeugung wegfallen wird, wenn der Mobilitäts-Energiebedarf durch elektrische Energie ausschließlich durch „Erneuerbare Energien“, gedeckt wird.
Der Anteil an Strom, der zur Herstellung von Diesel oder Benzin benötigt wird, wird nämlich von der Verbrenner-Lobby gern „unter den Tisch gekehrt“.

Klärung der Frage, was man braucht, um Verbrenner zu betreiben:

  1. Die Benzin-Herstellung und Bereitstellung braucht: 1.6kWh pro Liter 
    (Laut DoE (Department of Energy; USA) für: 
    Prospektion, Bohrloch, Förderung, Transport bis zu Raffinerie, Cracking 
    Transport zum Tanklager; Betrieb Tanklager; Transport zur Tankstelle)
  2. Der Tankstellen-Betrieb braucht zusätzlich: 0,2kWh pro Liter
    (Pumpen; Licht; Kassenbetrieb, Betriebsstoffe)
  3. Die Verbrenner-Betriebsstoffe brauchen zusätzlich: 0,2kWh pro Liter
    (Herstellung von Schmieröl, Harnstoff, etc.)

Vergleich „Verbrenner versus BEV“ ( Battery Electric Vehicle) und Differenz Energiebedarf:

  1. Benzin hat einen Energie-Gehalt von 8,9kWh pro Liter
    (Superbenzin: Dichte 740 kg/m³ flüssig, Heizwert 12,0 kWh/kg = 8,9 kWh/l.)
  2. Ein Verbrenner braucht im Schnitt 7 Liter pro 100km. 
  3. Netto-Energiebedarf Verbrenner: 62,9 kWh pro 100km
  4. Brutto-Energiebedarf Verbrenner: 76,9 kWh pro 100km
    Denn in Summe werden beim Verbrenner zusätzlich 2kWh pro Liter verbrannt, 
    ohne dass sich das Auto überhaupt bewegt. 
    Wenn ein Verbrenner 100km fahren soll, werden zusätzlich 7 x 2kWh = 14 kWh 
    „Zusatz-Verbrauch“ benötigt, nur um die 7 Liter Benzin herzustellen
  5. Netto-Energiebedarf BEV: 15 kWh pro 100km)
  6. Brutto-Energieverbrauch BEV: 20 kWh (mit allen Verlusten)
  7. Ein BEV kann allein mit dem Verbrenner-Zusatzverbrauch 70 km fahren. 
  8. Der Differenz-Energiebedarf ist damit nur 6kWh pro 100km!

Zusammenfassung:

  1. Der Zusatz-Energie-Verbrauch der Verbrenner geht mit 14kWh pro 100km signifikant in den Gesamtverbrauch ein.
  2. Er deckt 70% des BEV-Energiebedarfes von nur 20kWh pro 100km!
  3. Der Energieverbrauch der E-Autos darf also nicht einfach zum Gesamtverbrauch addiert werden!
  4. BEVs brauchen nur 6kWh pro 100km mehr Energie als die Spritherstellung verschlingt! 
  5. Es muss nur 43% zusätzliche Energie-Erzeugung installiert werden.
  6. Das liegt im Trend der Elektrifizierung durch Erneuerbare Energien.

Fazit:
Je mehr Verbrenner durch E-Autos ersetzt werden, desto effektiver wird die knappe Energie genutzt!
BEVs haben einen Wirkungsgrad von gut 80%, Verbrenner kommen auf knapp 20%!