E-Autos werden durch die THG*-Quote noch günstiger! 300EUR pro Jahr und E-Auto sind drin!

* Treibhausgasminderungsquote

Der Verkehrssektor zählt zu den größten Verursachern von CO2. Als Elektroautofahrer leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur Energiewende. Nun können Sie als Halter eines E-Autos neben den weiter unten aufgeführten Vergünstigungen zusätzlich von der neu geschaffenen „THG Quote“ profitieren!

Den vollständigen Artikel können Sie hier lesen.

Bitte kontaktieren Sie mich, falls sie weitergehende Fragen zu diesem Thema haben.

Test FP efz

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Neuer Anlauf für Windräder in Zorneding

Am 20. Mai 2021 fasste der Gemeinderat mit der Mehrheit von FW, Grünen, SPD und Linken einen wichtigen Beschluss über die Unterstützung der Windenergieanlagen in Zorneding:

Der Gemeinderat unterstützt die Initiative des Energieforums Zorneding (EFZ), innerhalb der ausgewiesenen Konzentrationsflächen im Süden Zornedings zwei Windkraftanlagen als Bürgerkraftwerke zu errichten. Der Bürgermeister wird ermächtigt, das Vorhaben im Namen des Gemeinderates durch persönliche Gespräche mit potenziellen Grundstückseigentümern zu unterstützen. Flankierend dazu verfasst die Gemeinde Zorneding einen offenen Brief, in dem klar zum Ausdruck gebracht wird, dass der Zornedinger Gemeinderat die Energiewende voranbringen will und sich deshalb für den Ausbau der Windkraft auf Zornedinger Flur ausspricht.

Der offene Brief von Bürgermeister Piet Mayr und mir als Vertreter des Energie-Forum Zorneding erschien im „Mein Zorneding“, Ausgabe August. In einem darauf folgenden Schreiben waren die Grundstücksbesitzer der in Betracht kommenden Flurstücke am 7. Oktober um 19:00 zu einem Informationsabend über Status der Planung in Zorneding  und Fortschritte bei der Entwicklung der Windenergie im Landkreis eingeladen.

Im Sitzungssaal des Rathauses erschienen 20 interessierte Grundeigentümer. Die meisten davon hatten allerdings bereits 2019 Interesse angemeldet, mit einigen davon spreche ich gelegentlich. Insofern hat die Unterstützung von Bürgermeister und Gemeinderat bisher noch nicht zu einem Durchbruch bei der Suche nach geeigneten Flächen geführt. In Zorneding ist es nicht einfach, Standorte zu finden: Infolge der Realteilung vergangener Jahrhunderte sind viele der über 180 Flächen in der „Konzentrationszone“ nur etwa 20m breit. Moderne Windenergieanlagen überstreichen mit dem Rotor eine kreisförmige Fläche mit über 160m Durchmesser. Für alle – teilweise fünf und mehr – Grundstücke unterhalb des Rotors müssen die „Überflugrechte“ gepachtet werden. Wenn einer der Grundeigentümer nicht mitmacht, kommt der Standort nicht in Frage.

Außer mir selbst trugen Piet Mayr und unsere Klimaschutzmanagerin Elisabeth Buchmann anhand eigener Folien vor, die im Foliensatz vom Abend integriert sind; Werner Fauth, 1. Vorsitzende der Waldbesitzervereinigung Ebersberg/München-Ost e.V., brauchte für sein überzeugendes Plädoyer für Windräder keine Folien.

Bei der anschließenden Fragerunde zeigten sich die Teilnehmer gut informiert und nicht so skeptisch gegenüber Windenergieanlagen wie noch 2019. Die gute Stimmung und kleinere Fortschritte seither machen Hoffnung, dass wir Standorte finden werden, für die ein Genehmigunsgverfahren aussichtsreich erscheint.

Sobald es Neuigkeiten gibt, werden wir im Newsletter von windkraft-zorneding.de/ darüber berichten.

Wolfgang Poschenrieder
Sprecher der Energie-Forum Zorneding

Gemeinschafts-Ladeanlagen in Tiefgaragen – Jetzt!

Viele Automobilhersteller haben sich bereits für E-Autos entschieden. Verbrenner werden so zum Auslaufmodell. Wir werden also in den kommenden Jahren viele E-Autos auf unseren Straßen sehen. Die Diskussion: Verbrenner/E-Auto wird derzeit sehr emotional geführt. Beide „Lager“ geizen nicht mit extremen Standpunkten.

Wenn man sich ein E-Auto anschafft, möchte man wissen: Wo kann ich es aufladen?

Dazu vorab: Laden und Tanken unterscheiden sich grundlegend bezüglich der Häufigkeit.
Getankt wird, wenn der Tank fast leer ist. Laden sollte man möglichst immer wieder mal. Und das mit nicht zu hoher Leistung, um die Ladung effizient zu halten und die Ladeanlage zu schonen.
Da das Auto über 20 Std pro Tag ein „Stehzeug“ und eben kein Fahrzeug ist, muss man Lademöglichkeiten dort schaffen, wo es längere Zeit geparkt wird. Die Garage ist so ein Ort. Eine Gemeinschaftsgarage ist ein noch besserer Ort, weil zudem die Initialkosten der Anlage aufgeteilt werden können.
Mit passende Ladeanlage am Langzeit-Stehplatz, mit automatischer Erkennung des Autos gilt:
Das „Stromtanken“ dauert genau 3+3 Sekunden:

Stecker rein – gehen!
Stecker raus – fahren!
Die Maschinen machen den Rest.


Es lohnt es sich jetzt sofort umzusteigen:

  • Autofahren mit Strom ist jetzt schon viel billiger als mit Sprit!
  • Der Unterschied Sprit-Strom wird sich absehbar signifikant vergrößern.
  • Auch die Unterhaltskosten von E-Autos liegen deutlich unter denen eines Verbrenners.
  • E-Autos sind bequem, einfach und kostengünstig.

Wir haben eine Pilotanlage mit über 90 Ladepunkten an der Lorenz Stadler Straße geplant.
In unserer Gemeinde gibt es weitere, große Gemeinschaftsanlagen.
Nach Erscheinen eines Beitrags in „Mein Zorneding“ haben wir bereits 3 Anfragen von verschiedenen TG bekommen. Über 200 Ladeplätze werden so demnächst ausgerüstet.

Das Lade-Anlagen-Konzept muss möglichst Folgende Punkte erfüllen:

  • Die Entscheidung eine Wallbox installieren lassen, muss jeder selbst treffen können
  • Jeder soll die Möglichkeit haben jetzt sein E-Auto zu laden
  • Die Anlage muss skalierbar sein, also bis zu 100% für E-Autos ausbaufähig sein
  • Der Spitzen-Stromverbrauch muss per Power-Management auf 11kW limitiert werden
  • Die vom Versorger bereitgestellte Anschlussleistung der Anlage sollte 1kW pro Auto betragen
  • Die Initial-Kosten für die Gemeinschaft werden optimiert ( Gemeinde-Zuschuss)
  • Die Stromlade-Umlagen zahlen nur die Nutzer der Anlage


Alle Bedingungen lassen sich leicht erfüllen, wenn man die Zentralversorgung (ohne Wallboxen) baut. Zum Beschluss einer solchen Maßnahme ist die einfache Mehrheit nötig.
In unserer Anlage an der Lorenz-Stadler-Straße streben wir 100% Zustimmung an.

Wir haben bereits ein genaues Bild über die Initial- und über die Betriebs-Kosten!
Für jeden Eigentümer werden für die Zentralversorgung Kosten von ca. 500EUR aufgerufen.
Die Gemeinde Zorneding hat unlängst für Ihre Bürger beschlossen die Außenanlagen mit 100EUR pro errichteten Stellplatz zu fördern. Vielen Dank nochmals an unsere Gemeindevertreter und herzlichen Glückwunsch zu dieser hervorragenden Lenkungsentscheidung.
Somit verbleiben für jeden Miteigentümer lediglich etwa 400EUR, um seine Garage auf den neuesten Stand der Technik zu bringen.
Leider gibt es in der Gemeinde Anlagen bei denen ohne Powermanagement begonnen wurde Einzelanlagen zu bauen. Das führt meist zu hohen Anschlusskosten von 6000EUR und mehr. Die rechtliche Situation einer Erweiterung stellt nach erreichen der Anschluss-Kapazitätsgrenze die Eigentümergemeinschaft vor große Probleme.

Wenn Sie eine Wallbox bauen, winkt Ihnen eine satte Förderung von 900EUR!
Die Wallboxen können von jedem Eigentümer zu beliebigem Zeitpunkt geordert werden. Es muss lediglich eine Stichleitung von der Zentral-Stromschiene über der Fahrstraße zum Stellplatz verlegt werden. Die Wallboxinstallation wird derzeit mit 900EUR großzügig gefördert.
In der Lorenz-Stadler-Straßen-Anlage haben wir uns für die „openWB series2“ Wallbox entschieden. Andere Wallboxen sind natürlich möglich. Dann muss allerdings die Software angepasst werden.

Alle Daten und die Steuerung der Ladung sind mit einer App steuerbar.

Gerne beantworte ich Ihre Fragen:

  • per Telefon: 08106 20338
  • per email: michael.lenz@online.de
  • persönlich: 85604 ZORNEDING; Herzogplatz 50

 

10 Jahre „Energie macht Schule“

Zum zehnten Mal jährte sich der Workshop „Energie macht Schule“, den das Energie-Forum Zorneding für die 3. Klassen der Grundschule Zorneding anbietet. In Theorie und Praxis werden die Kinder am Ende des Schuljahres mit der erneuerbaren Energiegewinnung, dem Energiesparen und dem Klimawandel vertraut gemacht.

In diesem Jahr gab es noch zwei weitere Besonderheiten. Der Theorieteil fand coronabedingt zum ersten Mal online am Computer statt und zum ersten Mal half eine Schülerin bei den Experimenten, die selbst in der 3. Klasse das Programm miterlebt hatte. Clara Brombacher hatte sich dafür extra vom Unterricht befreien lassen.

Theorie am eigenen Computer mit Wolfgang Poschenrieder als online-Lehrer gefiel den Kindern sehr gut. Das große Interesse und die vielen Fragen der Schüler machten aus der geplanten Unterrichtsstunde zwei. In der kleinen Essenspause zwischendrin sorgte Shredder, der Graupapagei der Familie Poschenrieder, für Unterhaltung. Mit allgemeiner Zustimmung der Zornedinger Drittklässler wurde am nächsten Tag sogar noch eine weitere Stunde drangehängt.

Am 19. und 20. Juli fand dann bei perfektem Wetter der praktische Teil statt. Die zwei Zornedinger Klassen konnten ihren ersten Ausflug seit Corona genießen, denn die Versuche waren an beiden Tagen auf dem Pöringer Schulhof aufgebaut.

Im praktischen Teil können die Schüler jedes Jahr an sieben Stationen die Wirkungen natürlicher Energiequellen erleben, sehen und spüren:

  • Mit einer Lupe wird Papier oder Holzwolle zum Brennen gebracht um die Kraft der Sonne zu zeigen
  • Mit einfachen Experimenten werden die Prinzipien des Generators und Motors verständlich gemacht
  • Die Wirkungsweise verschiedener Dämmmaterialien verdeutlicht das Modellhaus, wo die Kinder die unterschiedlichen Außentemperaturen spüren und messen dürfen
  • Mit eigener Muskelkraft können sie auf dem Energiefahrrad bis zu 5 Halogenlampen zum Leuchten bringen
  • Das Solarluftschiff – ein schwarzer Folienballon – verdeutlicht die Ausdehnung von Gasen bei Temperaturanstieg
  • Eine Solarzelle treibt ein Windrad an und zeigt die einfache Energiegewinnung durch die Sonne 
  • Mit einem Modellauto wird die Wirkungsweise von Brennstoffzellen erklärt
  • Die Funktionsweise eines Wasserkraftwerks wird besonders an heißen Tagen mit viel Wasser vorgeführt
  • Und nicht zu vergessen: der vom Bund Naturschutz entliehene Solarkocher, zum Erhitzen der Würstl ohne Strom.

Erfreulich viele Kinder brachten schon einiges Wissen mit, das sie auch gerne mit den anderen Schülern teilten. Dass die meisten Versuche von einigen EFZ-Mitgliedern selbst entworfen und zusammengebastelt worden waren, imponierte ihnen sehr.

Sicher haben alle Schüler etwas dazugelernt und werden sich später an das eine oder andere erinnern. Auf jeden Fall genossen alle am Ende die Hotdogs mit den „besten Würsten, die sie jemals gegessen hatten“. Und wenn sie die Energiespartipps, die sie an den 7 Stationen bekommen hatten, vorzeigen konnten, gab es als kleine Überraschung noch Eis am Stiel.

Unser Fazit der letzten zehn Jahre:

Bei den Schülern merkt man immer mehr, dass der Klimawandel und die Energiewende in den Familien thematisiert werden. Dieses Jahr waren natürlich Windräder brandaktuell.

Bei den Lehrern findet die Veranstaltung inzwischen durchweg große Zustimmung.

Da das Wetter für die Durchführung der Versuche sonnig sein muss, aber immer schwerer vorherzusagen ist, werden Ersatztermine immer wichtiger.

Das inzwischen eingespielte Team des Energie-Forum Zorneding lernt auch immer wieder etwas dazu und freut sich jedes Jahr aufs Neue über die Begeisterung der Drittklässler. Wir bedanken uns bei der Schule für die gute Zusammenarbeit, bei den Hausmeistern der Schule für die Unterstützung und bei den Mitarbeitern des Bauhofs für das tatkräftige Anpacken beim Transport und für die Einlagerung der Experimente bis zum nächsten Jahr!